Inhaltsverzeichnis:
- Sabine Schwenninger und Julian Pöltl im Training
- Aufgabenstellungen mit Millionen von Möglichkeiten
- Benjamin Weber erklärt die Anforderungen
- Weltfinale in Las Vegas als Ziel
Sabine Schwenninger und Julian Pöltl im Training
Sabine Schwenninger aus Wien und Julian Pöltl aus der Nähe von Stuttgart bereiten sich intensiv vor. Beide üben regelmäßig zwischen Arbeit und Studium. Julian Pöltl ist 24 Jahre alt und zählt zu den Favoriten, während die 37-jährige Sabine Schwenninger sich selbst als Außenseiterin bezeichnet.
- Schwenninger trainiert abends bis zu 2 Stunden
- Pöltl löst Aufgaben auch am Wochenende stundenlang
- Vorrunden fanden online statt, ein persönliches Treffen gibt es erstmals in Leipzig
Am Samstag treten sie in zwei Halbfinals und einem großen Finale gegeneinander an.
Aufgabenstellungen mit Millionen von Möglichkeiten
Im Turnier müssen die Teilnehmer sogenannte „Cases“ bearbeiten. Das sind komplexe Aufgaben, die in Excel gelöst werden. Beispiele sind:
- Optimale Routen zu versteckten Ostereiern finden
- Einen Skisprung-Weltcup mit 50 Athleten auf 10 Schanzen auswerten
Teilweise gibt es Aufgaben mit bis zu einer Million Rechenmöglichkeiten. Die richtige Formel entscheidet dann über Schnelligkeit und Erfolg.
Benjamin Weber erklärt die Anforderungen
Organisator Benjamin Weber betont, dass neben Technik auch logisches Denken und Konzentration entscheidend sind. Wichtig seien:
- schnelle Datenanalyse
- strukturiertes Vorgehen
- Freude an Rätseln wie Sudoku oder Kreuzworträtseln
Auch sinnerfassendes Lesen in kurzer Zeit sei ein Vorteil.
Weltfinale in Las Vegas als Ziel
Die Siegerin oder der Sieger von Leipzig qualifiziert sich für das Weltfinale im Dezember in Las Vegas. Damit ist die Veranstaltung nicht nur ein nationales Highlight, sondern auch ein Sprungbrett auf die internationale Bühne.
Die Meisterschaft zeigt, dass Tabellenkalkulation weit mehr sein kann als Büroarbeit. Sie beweist, dass Excel längst Teil des E-Sports ist und den besten Köpfen eine Bühne bietet.
Quelle: MDR