Inhaltsverzeichnis:
- Entscheidung von Tommy Haeder
- Stellungnahme von Blau-Weiß Leipzig
- Probleme durch fehlende Flutlichtanlage
- Austragung in Chemnitz
Entscheidung von Tommy Haeder
CFC-Geschäftsstellenleiter Tommy Haeder erklärte, dass ursprünglich Blau-Weiß Leipzig das Heimrecht gehabt hätte. Die Sportanlage der Leipziger verfüge jedoch nicht über die notwendige Infrastruktur für ein Spiel mit höherem Zuschauerinteresse. Zudem habe der Verein den Wunsch geäußert, einmal in einem größeren Stadion aufzutreten. Auf Initiative der Gäste sei daher das Heimrecht getauscht worden.
Stellungnahme von Blau-Weiß Leipzig
Blau-Weiß Leipzig widersprach dieser Darstellung. Der Verein betonte, dass man alles versucht habe, das Heimspiel in Leipzig auszutragen. Der Umzug nach Chemnitz sei keine freiwillige Entscheidung gewesen. Mehrere Gründe hätten gegen ein Spiel im eigenen Stadion gesprochen.
Probleme durch fehlende Flutlichtanlage
Ein zentrales Problem war der Spieltermin. Mehrere Vereine in der Region hatten Heimspiele im Pokal und konnten ihre Konzepte frühzeitig planen. Beispiele:
- SV Lindenau gegen 1. FC Lok
- VfB Zwenkau gegen FSV Zwickau
- SG Taucha gegen Erzgebirge Aue
Da sich an diesem Wochenende viele rivalisierende Fanszenen in Leipzig trafen, musste der Spieltag entzerrt werden. Für Blau-Weiß blieb nur der Freitagabend. Da das Stadion keine Flutlichtanlage besitzt, war ein Heimspiel zu diesem Zeitpunkt unmöglich.
Austragung in Chemnitz
Das Pokalspiel findet nun am Sonntag, dem 7. September, um 12.30 Uhr im Stadion an der Gellertstraße in Chemnitz statt. Trotz der Umstände zeigt sich Blau-Weiß Leipzig optimistisch. Der Verein bat die Fans um Verständnis und rief dazu auf, die Mannschaft in Chemnitz zu unterstützen.
Quelle: TAG24, www.24edu.info/de