Dienstag, 09 September 2025 13:18

Skoda kracht in Leipziger Haltestelle

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Skoda in Haltestelle gekracht Skoda in Haltestelle gekracht Pixabay/Foto illustrativ

Ein schwerer Unfall hat am frühen Dienstagmorgen die Polizei in Leipzig alarmiert. Ein 20-jähriger Fahrer verlor auf der Eutritzscher Straße die Kontrolle über seinen Skoda und prallte in die Haltestelle Chausseehaus. Der Mann erlitt nur leichte Verletzungen, doch der Schaden ist erheblich.

Inhaltsverzeichnis:

Unfall auf der Eutritzscher Straße

Die Polizei wurde um 3.20 Uhr informiert. Als die Beamten am Ort eintrafen, stand der Skoda Fabia schräg in der Haltestelle, mit zwei Rädern auf dem Bahnsteig und zwei im Gleisbett. Neben dem Wagen fanden sie den jungen Fahrer verletzt auf den Gleisen.

Nach Angaben von Polizeisprecher Tom Erik Richter war der Mann zuvor von der Georg-Schumann-Straße in Richtung Zentrum unterwegs. Er fuhr zu schnell, kam in einer Kurve von der Fahrbahn ab und raste in die Haltestelle. Dabei riss er ein Verkehrsschild um.

Fahrer mit leichten Verletzungen

Zunächst wirkte es, als sei er aus dem Fahrzeug geschleudert worden. Doch laut Polizei befreite sich der 20-Jährige selbst aus dem Auto. Trotz Schmerzen zog er sich nur leichte Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.

Wichtig war auch die Feststellung der Polizei, dass zur Unfallzeit niemand an der Haltestelle wartete. Dadurch wurde keine weitere Person verletzt.

Tests und Schadenhöhe

Die Beamten überprüften den Fahrer noch an der Unfallstelle. Alkohol- und Drogentests verliefen negativ. Damit konnte Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden.

  • Alter des Fahrers: 20 Jahre
  • Fahrzeug: Skoda Fabia
  • Unfallzeit: 3.20 Uhr
  • Ort: Haltestelle Chausseehaus, Eutritzscher Straße

Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben von Tom Erik Richter auf mehrere Tausend Euro. Damit bleibt der finanzielle Verlust deutlich höher als die erlittenen Verletzungen.

Leere Haltestelle verhindert Schlimmeres

Dass die Haltestelle zum Unfallzeitpunkt verlassen war, verhinderte Schlimmeres. Wären Fahrgäste anwesend gewesen, hätte es deutlich mehr Verletzte geben können. So bleibt der Vorfall ein materieller Schaden mit glücklicherweise glimpflichem Ausgang.

Quelle: TAG24, www.milekcorp.com/de/