Inhaltsverzeichnis:
- Unfall auf der Eutritzscher Straße
- Fahrer mit leichten Verletzungen
- Tests und Schadenhöhe
- Leere Haltestelle verhindert Schlimmeres
Unfall auf der Eutritzscher Straße
Die Polizei wurde um 3.20 Uhr informiert. Als die Beamten am Ort eintrafen, stand der Skoda Fabia schräg in der Haltestelle, mit zwei Rädern auf dem Bahnsteig und zwei im Gleisbett. Neben dem Wagen fanden sie den jungen Fahrer verletzt auf den Gleisen.
Nach Angaben von Polizeisprecher Tom Erik Richter war der Mann zuvor von der Georg-Schumann-Straße in Richtung Zentrum unterwegs. Er fuhr zu schnell, kam in einer Kurve von der Fahrbahn ab und raste in die Haltestelle. Dabei riss er ein Verkehrsschild um.
Fahrer mit leichten Verletzungen
Zunächst wirkte es, als sei er aus dem Fahrzeug geschleudert worden. Doch laut Polizei befreite sich der 20-Jährige selbst aus dem Auto. Trotz Schmerzen zog er sich nur leichte Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.
Wichtig war auch die Feststellung der Polizei, dass zur Unfallzeit niemand an der Haltestelle wartete. Dadurch wurde keine weitere Person verletzt.
Tests und Schadenhöhe
Die Beamten überprüften den Fahrer noch an der Unfallstelle. Alkohol- und Drogentests verliefen negativ. Damit konnte Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden.
- Alter des Fahrers: 20 Jahre
- Fahrzeug: Skoda Fabia
- Unfallzeit: 3.20 Uhr
- Ort: Haltestelle Chausseehaus, Eutritzscher Straße
Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben von Tom Erik Richter auf mehrere Tausend Euro. Damit bleibt der finanzielle Verlust deutlich höher als die erlittenen Verletzungen.
Leere Haltestelle verhindert Schlimmeres
Dass die Haltestelle zum Unfallzeitpunkt verlassen war, verhinderte Schlimmeres. Wären Fahrgäste anwesend gewesen, hätte es deutlich mehr Verletzte geben können. So bleibt der Vorfall ein materieller Schaden mit glücklicherweise glimpflichem Ausgang.
Quelle: TAG24, www.milekcorp.com/de/