Verleumdung von Unternehmen

Unternehmen werden immer wieder Opfer von Verleumdungskampagnen und Rufmord. Im Internetzeitalter häufen sich rufschädigende, unwahre Berichterstattungen,welche der Reputation eines Unternehmens nachhaltig schaden können. Die Anonymität im Internet geht hierbei leider sehr zu Lasten der von einer Verleumdung betroffenen Unternehmen.

Eine Rufschädigung ist grundsätzlich jede Aussage, die ihre Wirkung in der Beeinträchtigung einer Reputation entfaltet. Hierbei kann es sich sowohl um die Reputationeiner Person, als auch um die eines Unternehmens handeln. Im letzteren Falle kann sich der beschädigte Ruf auf das Unternehmen selbst, aber auch auf die vom Unternehmenvertriebenen Waren und/oder Dienstleistungen beziehen.

Für das Opfer stellen sich viele Fragen: Wie weit geht das Recht auf freie Meinungsäußerung des Schreibers, wo überwiegt das allgemeine Persönlichkeitsrecht desOpfers und wo fängt eine strafbare Handlung an? Wann lohnt es sich, bei der Polizei Strafanzeige wegen Beleidigung, übler Nachrede oder Verleumdung zu erstatten?

Wann kann man Ansprüche auf Unterlassung, Gegendarstellung und Schadenersatz durchsetzen.Und gegen wen richtet sich dieser Anspruch? Gegen den Urheber des Eintrags, gegen den Betreiber der Website oder gar gegen beide?